# FSRdp Client unter Windows installieren

Von der heruntergeladenen Setup-Datei bis zur ersten funktionierenden Sitzung – mit
allem, was man dabei einstellen und erlauben muss.

> Reine Textfassung der Seite <https://www.fssoft.de/FsRdp/InstallingClientWindows.aspx>
> für KI-Assistenten und zum Ausdrucken. Inhaltlich identisch mit der HTML-Fassung;
> maßgeblich ist im Zweifel die Seite selbst.

## Inhalt

1. Voraussetzungen
2. Installation
3. Mikrofon und Kamera freigeben
4. Einstellungen: Server, Name, Sprache
5. Mikrofon, Lautsprecher und Kamera testen
6. Den ersten Raum betreten
7. Die Funktionen im Raum
8. Supporter-Schlüssel und reservierte Raumnamen
9. Updates und Deinstallation
10. Häufige Probleme

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## 1. Voraussetzungen

- **Windows 10, Windows 11 oder Windows Server**, jeweils 64 Bit.
- Keine separate .NET-Installation – das Paket bringt alles mit.
- Rechte zum Installieren von Programmen auf diesem PC.
- Den **Servernamen** und die Ports Ihres FsRdpServers (Standard `8888` und `8889`).
- Für die Sprachübertragung: ein Mikrofon. **Ein Headset wird dringend empfohlen** –
  siehe Abschnitt 7.

> **Am Client müssen Sie keine Ports freigeben.** Der Client baut die Verbindung immer
> von sich aus zum Server auf. In der Windows-Firewall ist deshalb nichts einzurichten,
> und auch Ihr Router braucht keine Portweiterleitung. Nur der *Server* muss erreichbar
> sein.

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## 2. Installation

### Schritt 1: Setup herunterladen

Laden Sie `Setup_FSRdpClient.exe` von <https://www.fssoft.de/FsRdp/> herunter und
speichern Sie die Datei in einem beliebigen Ordner, zum Beispiel unter „Downloads".

### Schritt 2: Setup starten

Doppelklick auf die heruntergeladene Datei. Der Installer führt Sie durch wenige
Schritte; die Voreinstellungen können Sie übernehmen.

### Schritt 3: Falls eine blaue Warnung erscheint

Windows zeigt bei wenig verbreiteten Programmen eine SmartScreen-Meldung („Der Computer
wurde durch Windows geschützt"). Klicken Sie auf **Weitere Informationen** und dann auf
**Trotzdem ausführen**. Das ist kein Hinweis auf Schadsoftware, sondern darauf, dass die
Datei noch nicht oft genug heruntergeladen wurde.

### Schritt 4: Programm starten

Nach der Installation finden Sie **FSRdpClient** im Startmenü und auf dem Desktop.

> **Nicht von einem Netzlaufwerk starten.** Wird das Programm über einen UNC-Pfad wie
> `\\server\freigabe\FsRdpClient.exe` ausgeführt, blockiert Windows den Zugriff auf
> Mikrofon und Kamera stillschweigend – ohne Fehlermeldung. Installieren Sie den Client
> immer lokal.

> **Der Client läuft nur einmal je Anmeldung.** Ein zweiter Start holt lediglich das
> bereits offene Fenster nach vorn. Das ist Absicht: Zwei Instanzen würden sich dasselbe
> Mikrofon teilen, und die zweite würde den Ton aufnehmen, den die erste gerade
> wiedergibt – eine Rückkopplung, gegen die keine Echounterdrückung hilft.

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## 3. Mikrofon und Kamera freigeben

Das ist die mit Abstand häufigste Ursache für „ich höre nichts" bzw. „man hört mich
nicht". Klassische Desktop-Programme bekommen unter Windows **keinen**
Berechtigungsdialog – die Freigabe müssen Sie einmalig selbst setzen.

### Schritt 1: Mikrofon-Zugriff erlauben

**Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Mikrofon** öffnen. Dort müssen zwei
Schalter an sein: *Mikrofonzugriff* und – weiter unten – **„Desktop-Apps den Zugriff
auf das Mikrofon erlauben"**. Der zweite Schalter wird oft übersehen.

### Schritt 2: Kamera-Zugriff erlauben

Genauso unter **Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Kamera**, ebenfalls
einschließlich „Desktop-Apps den Zugriff auf die Kamera erlauben". Nur nötig, wenn Sie
Ihre Kamera übertragen möchten.

Änderungen an diesen Schaltern wirken erst nach einem Neustart des Clients.

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## 4. Einstellungen: Server, Name, Sprache

Öffnen Sie die Einstellungen über das Zahnrad-Symbol. Im Reiter **Personal Settings**
tragen Sie ein:

| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| `Your name` | Ihr Anzeigename, den die anderen Teilnehmer in der Liste sehen. |
| `Server address` | Der DNS-Name Ihres Servers, z. B. `server.ihrefirma.de`. **Keine IP-Adresse** – das Zertifikat des Servers lautet auf den Namen, und mit einer IP-Adresse schlägt die Prüfung fehl. |
| `Main port` / `Audio port` | Normalerweise `8888` und `8889`. Ändern Sie das nur, wenn Ihr Serverbetreiber andere Ports genannt hat. |
| `Spoken language (for live subtitles)` | Ihre eigene Sprache. Sie bestimmt, in welcher Sprache Ihre Rede erkannt wird *und* in welcher Sprache Sie die Untertitel der anderen mitlesen. Nur relevant, wenn Ihr Server Live-Untertitel anbietet. |

> **Während einer laufenden Sitzung sind nur die Geräte-Einstellungen erreichbar.**
> Name, Serveradresse und Ports lassen sich nur ändern, solange Sie in keinem Raum sind
> – eine Änderung würde ohnehin erst beim nächsten Verbinden greifen.

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## 5. Mikrofon, Lautsprecher und Kamera testen

Im Reiter **Device Settings** wählen Sie Ihre Geräte aus und probieren sie direkt aus –
das erspart Ihnen die Fehlersuche mitten in einer Sitzung:

- **Microphone** – Gerät wählen und den Test starten; der Pegel muss beim Sprechen
  ausschlagen.
- **Speaker** – Gerät wählen und den Testton abspielen.
- **Camera** – Kamera wählen und das Vorschaubild prüfen.

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## 6. Den ersten Raum betreten

Ein **Raum** ist der virtuelle Treffpunkt. Wer dieselbe Raumnummer eingibt, landet
zusammen in einer Sitzung.

### Schritt 1: Raumnummer eintragen

Sie bekommen die Nummer von der Person, die Ihnen hilft – oder Sie geben selbst eine
aus, wenn Sie einen Supporter-Schlüssel besitzen.

### Schritt 2: Auf `Connect` klicken

Der Client verbindet sich, prüft das Zertifikat des Servers und zeigt anschließend die
Teilnehmerliste.

### Schritt 3: Warten, bis ein zweiter Teilnehmer da ist

Solange Sie allein im Raum sind, sind Bildschirmfreigabe, Chat und Dateiversand
deaktiviert – es gäbe ja niemanden, der etwas empfängt.

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## 7. Die Funktionen im Raum

| Funktion | Bedeutung |
|---|---|
| `Share Screen` | Überträgt Ihren Bildschirm. Vorher wählen Sie Monitor und Bereich; ein roter Rahmen zeigt Ihnen dauerhaft, was die anderen sehen. Erneuter Klick beendet die Freigabe. Es kann immer nur eine Person gleichzeitig teilen – wer neu startet, übernimmt. |
| `Camera` | Überträgt Ihr Kamerabild. Mehrere Teilnehmer können gleichzeitig ihre Kamera senden; die Bilder erscheinen als Kacheln. |
| `Microphone` | Schaltet *Ihr* Mikrofon stumm. Rein örtlich – der Server erfährt davon nichts. |
| `Sound` | Schaltet den Ton des Raums für Sie stumm. |
| `Send file` | Verschickt eine Datei in den Raum. Der Empfänger muss die Annahme bestätigen, bevor etwas gespeichert wird. |
| Chat | Textnachrichten und Bilder an alle im Raum. |
| Fernsteuerung | Wer gerade teilt, kann einem anderen Teilnehmer die Steuerung von Maus und Tastatur erlauben – und jederzeit wieder entziehen. Kopieren und Einfügen über die Zwischenablage funktioniert dabei in beide Richtungen. |
| Aufnahme | Der Raumbesitzer kann die Sitzung als Videodatei aufzeichnen, sofern der Server das anbietet. Läuft eine Aufnahme, sehen **alle** Teilnehmer einen dauerhaften Hinweis, der sich nicht abschalten lässt. |
| `Subtitles` | Der Raumbesitzer schaltet Live-Untertitel für den Raum ein. Auch das zeigt allen Teilnehmern einen dauerhaften Hinweis. |

> **Ohne Headset gilt Wechselsprechen.** Sobald hörbarer Raum-Ton aus Ihren
> Lautsprechern kommt, pausiert der Client Ihr Mikrofon kurz – sonst würde Ihr Mikrofon
> den Ton der anderen wieder einfangen und alle hörten sich mit Verzögerung selbst. Mit
> einem Headset tritt das nicht auf, und beide Seiten können gleichzeitig sprechen.

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## 8. Supporter-Schlüssel und reservierte Raumnamen

Wer anderen hilft, bekommt vom Serverbetreiber einen persönlichen
**Supporter-Schlüssel**. Er wird im Reiter **License Settings** unter
`Supporter license` eingetragen und macht Sie zum Besitzer der Räume, die Sie eröffnen.

Als Supporter stehen Ihnen zusätzlich offen:

- `Reserved room names (up to 10)` – Raumnamen dauerhaft für sich reservieren, damit sie
  niemand anderes belegt.
- `Account owner-secret` – ein Passwort, mit dem Sie Ihre eigenen Räume auch im Browser
  als Raumbesitzer öffnen können.

> **Der Supporter-Schlüssel gehört genau einer Person.** Er lässt sich nicht
> gleichzeitig von zwei Installationen nutzen: Meldet sich jemand anderes damit an,
> verlieren Sie Ihre Sitzung. Geben Sie ihn nicht weiter.

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## 9. Updates und Deinstallation

Der Client prüft beim Start selbst, ob eine neuere Version vorliegt, und fragt vor der
Installation nach. Heruntergeladene Pakete werden gegen ein kryptografisch signiertes
Manifest geprüft, bevor sie ausgeführt werden – Größe und SHA-256-Prüfsumme müssen
passen.

Deinstalliert wird der Client wie jedes andere Windows-Programm über **Einstellungen →
Apps → Installierte Apps**.

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## 10. Häufige Probleme

### „Man hört mich nicht"

1. Ist der Schalter `Microphone` in der Leiste aktiv, also nicht stummgeschaltet?
2. Ist unter *Datenschutz & Sicherheit → Mikrofon* auch der Schalter für
   **Desktop-Apps** an? (Abschnitt 3)
3. Schlägt der Pegel im Mikrofontest unter *Device Settings* aus?
4. Läuft der Client eventuell von einem Netzlaufwerk statt lokal?

### „Ich höre die anderen mit Verzögerung doppelt"

Das ist die Rückkopplung über offene Lautsprecher. Verwenden Sie ein Headset oder
verringern Sie die Lautstärke deutlich.

### Der Client verbindet sich nicht

1. Stimmt `Server address` exakt – ohne `https://`, ohne Leerzeichen am Ende?
2. Haben Sie versehentlich eine IP-Adresse statt des Namens eingetragen?
3. Stimmen die beiden Portnummern?
4. Blockiert ein Firmen-Proxy oder eine strenge Firewall ausgehende Verbindungen auf
   diese Ports? Fragen Sie Ihre IT nach ausgehenden Verbindungen zu `8888` und `8889`.
5. Läuft der Server überhaupt? Das kann nur der Serverbetreiber beantworten.

### „Der Client sagt, er läuft schon"

Es läuft bereits eine Instanz, eventuell nur als Fenster im Hintergrund. Ein zweiter
Start holt das vorhandene Fenster nach vorn; das ist so gewollt (Abschnitt 2).

### Eine Meldung zum Zertifikat erscheint

Dann passt der eingetragene Servername nicht zum Zertifikat des Servers, oder Ihr PC
vertraut der ausstellenden Stelle nicht. Wenden Sie sich an den Serverbetreiber – am
Client selbst lässt sich das nicht umgehen, und das ist Absicht.

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## Weiterführend

- Dieselbe Anleitung für Linux und Raspberry Pi: <https://www.fssoft.de/FsRdp/InstallingClientLinux.aspx>
- Eigenen Server unter Windows betreiben: <https://www.fssoft.de/FsRdp/InstallingServerWindows.aspx>
- Lizenzbedingungen: <https://www.fssoft.de/FsRdp/Lizenz.aspx>

**Etwas funktioniert nicht wie beschrieben?** Schreiben Sie mir – ich helfe gerne
weiter: <https://www.fssoft.de/Impressum.aspx> (Robert Fischbacher, Fischbacher
Software)
